Pfingstschwimmfest - SV09VK

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Vom 13.-15. Mai 2016 fand wie jedes Jahr das Pfingstschwimmfest des Delphin Grünstadt in Eisenberg statt, das vom Schwimmteam des Schwimmvereins immer zu einem Campingaufenthalt von Freitag bis Sonntag genutzt wird. Dazu hat Caroline einen kleinen lustigen Reisebericht verfasst.
Ein cooles Highlight in Eisenberg 2016
Wie schon zwei Jahre zuvor, machten sich in der Pfingstzeit wieder etliche Mitglieder unseres Schwimmvereins mit vollgepacktem Reisebus auf den Weg nach Eisenberg, um dort an dem zweitägigen Wettkampf teilzunehmen. Auch dieses Mal war der Plan, freitags hin, dort auf dem Freibadgelände zu campieren und sonntags wieder nachhause zufahren. Wir waren dieses Mal zu zwölft und wie immer, wenn viele Leute gemeinsam auf Reise sind, kommt es zu den tollsten, lustigsten und auch skurrilsten Momenten. Und so kam es auch dieses Mal zu einigen Highlights, von denen jedes Einzelne nennenswert ist.
Und eines dieser Highlights war natürlich das Nachtbaden (nicht zu verwechseln mit Nacktbaden, wie es beim Erzählen häufig wurde). Dieses Vorhaben schwirrte uns jüngeren Teilnehmern - auch liebevoll Seepferdchen genannt - schon länger im Kopf und wir brannten darauf, es endlich zu probieren.
Es war die zweite Nacht in Eisenberg und gegen 23 Uhr, als wir uns leicht bibbernd - es herrschte eine Außentemperatur von weniger als 20 Grad, also durchaus verständlich - auf den Weg zum Schwimmerbecken machten. Und um uns auch endlich mal namentlich zu erwähnen meine ich mit wir Lena-Marie, Maurice, Philip und meine Wenigkeit.
Zwei der Seepferdchen, Alexander und Julia, blieben jedoch zurück, was mir bis heute ein Rätsel ist - wer will denn schon die Aufregung und den Spaß von Nachtbaden verpassen? Auch wenn der Preis dafür ist, zu frieren wie sonst was. Und bei Gott, das taten wir Vier!
Da standen wir also in unseren Schwimmsachen am Beckenrand und froren uns die Ärsche ab, was alle anderen - vor allem unsere Trainer Jörg und Ralf - sicherlich zu amüsieren wusste.
Endlich aber machte einer von uns den ersten Schritt und sprang vom Startblock aus in das kalte, dunkle Nass (fragt mich nicht, wer der Erste war, ich weiß es nicht mehr!) und mit ihm kamen auch wir restlichen Drei in Schwung. Sie nahmen alle den Weg vom Startblock aus, mit Ausnahme von mir. Ich selbst nahm (ausnahmsweise) lieber die Leiter am Beckenrand, um ins Wasser zu gelangen. Zum Einen, da mir die Dunkelheit des Beckens nicht ganz geheuer war (es gab nur wenige Lampen, die die Umgebung beleuchteten) und ich deswegen lieber vorsichtig ins Wasser stieg, zum Anderen trug ich einen Bikini. Und da dieser nicht rutschfest , wie der von Lena war, wollte ich nichts riskieren - Dunkelheit hin, Dunkelheit her.
Außerdem war das Wasser verdammt kalt. Trotzdem zogen wir vier tapferen Seepferdchen ein paar Bahnen, bevor wir uns dazu entschlossen, uns in das etwas wärmere Becken zurückzuziehen. Dort blieben wir aber nicht lange, denn der Lockruf des wärmsten Beckens übermächtigte uns schließlich: das Babybecken.
Frierend, aber lachend und kreischend wechselten wir ein weiteres Mal das Becken und konnten uns dieses Mal entspannt zurücklehnen: das Wasser des Babybeckens spielte wirklich in einer ganz anderen Liga.
Es war schön, dort in dem flachen, warmen Wasser zu liegen, über sich den tintenschwarzen Himmel. Zudem ließen die Gebrüder Fuchs es nicht aus, Lena und mich zu bespaßen.
Das Ende vom Lied war jedoch, dass die Kälte trotzdem wieder Einzug gewann und uns bis auf die Knochen drang - selbst die zwei Spaßfüchse konnten einen irgendwann nicht mehr davon ablenken. Wir Vier ließen uns schließlich von gütigen Vereinsmitgliedern unsere Sachen bringen, mit denen wir uns zu den Duschen verzogen. Zu eben jenen Duschen, die auch schon einen Bericht für sich verdient haben, doch das ist eine andere Geschichte.
Hiermit ende ich jedenfalls meinen Bericht über dieses eiskalte Erlebnis und sage Euch noch Eines: trotz dieser wahnsinnigen Kälte würde ich es jederzeit wieder tun!

Written by Caroline Guzowski
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