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Säuglings- und Kleinkinderschwimmen (SKS)


 
Warum zum Säuglings- und Kleinkinderschwimmen?

Ein neugeborenes Kind kennt das Element Wasser bereits aus dem Mutterleib, deshalb wird es ab dem 3. Lebensmonat die Zeit im Wasser mit den Eltern sehr genießen. Alle Bewegungsabläufe sind im Wasser viel leichter zu vollziehen als außerhalb. Wasser stimuliert die Bewegungsfähigkeiten und die Sinnesfähigkeiten des Säuglings bzw. Kleinkindes, es vermittelt neue Eindrücke und fördert die geistige Aufnahmefähigkeit des Kindes.

Im SKS wird kein Kind das richtige Schwimmen lernen, sondern spielerische Erfahrungen im und mit dem Element Wasser machen. Es soll nichts lernen müssen, sondern Spaß mit den Eltern und den anderen Kindern im Wasser haben und dabei noch körperlich gefördert werden.
Von vielen Eltern wird heute die geistige Entwicklung auf Kosten der Anregung der körperlichen Entwicklung gefördert. Im SKS wird ganzheitlich die körperliche Entwicklung durch die Wassererfahrung nachhaltig beeinflusst, das Wasser wirkt auf die Organsysteme, besonders auf die Atmung. Das Kind lernt im Wasser früher als an Land, sich zielgerichtet zu bewegen und findet große Freude an dieser Fähigkeit. Die geistige Entwicklung wiederum wird durch den engen Eltern-Kind-Kontakt gefördert, das Vertrauen und die Sicherheit von Kind, aber auch von Eltern, im Umgang miteinander wächst. Das eigenständige Tun des Kindes wird durch die Körpererfahrung im Wasser verbessert. Die soziale Entwicklung profitiert durch den Kontakt zu anderen Kindern und Eltern und dem gemeinsamen Spiel.

 
Vorbereitung zum Säuglings- und Kleinkinderschwimmen

Bevor man zum SKS geht, sollte man sein Kind gut darauf vorbereiten. Am einfachsten ist, Sie nehmen Ihr Kind erstmal mit zu Ihnen in die Badewanne mit der gewohnten Temperatur (meist empfohlen 37 Grad Celsius). Nachdem es sich an die große Wanne gewöhnt hat, beginnen Sie die Temperatur des Wassers langsam zu senken. Bei jedem Bad zirka um je 1 Grad bis auf 32-34 Grad. Nehmen Sie auch gleich Spielzeug mit in die Wanne. Bei einer Temperatur von 33-35 Grad genießen die Kinder den Aufenthalt im Wasser und bewegen sich intensiv. Bei einer zu niedrigen Temperatur beginnen die Kinder schnell zu frieren, klammern und bewegen sich kaum noch. Viele fangen an zu schreien und das Bad muss vorzeitig abgebrochen werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich der Säugling erkältet.
Am Tag an dem es losgeht sollten die Kinder ausgeschlafen haben. Sie sollten auch etwa eine Stunde davor gestillt oder das Fläschchen bekommen haben. Auch wichtig ist, dass sie nicht eingecremt sind, da die Gefahr besteht, dass das Kind im Wasser aus der Hand rutscht. Sinnvoll ist es, die Badetasche einen Tag vorher zu packen, damit Sie im letzten Moment nichts vergessen und kein Stress entsteht. Es ist wichtig, dass Sie ausgeglichen zum Kurs erscheinen, da sich sonst eventuell die Aufregung von Ihnen auf das  Kind überträgt. Nehmen Sie sich deshalb auch ausreichend Zeit für den Aufenthalt im Schwimmbad.

 
Was Sie alles mitnehmen sollten
- Babytrage - Babyseife
- Badehöschen - Creme / Puder / Öl / Tücher
- mehrere Badewindeln - Lieblingsspielzeug
- 3 Handtücher - Ersatzkleidung und Mützchen
- Badeschuhe - mehrere Ersatzwindeln
- Bademantel - Nahrung und Trinkflasche (kein Glas)

Wickelunterlagen werden von uns bereitgestellt!


Säuglingsschwimmen
Was ist Säuglingsschwimmen und um was geht es dabei?
 
Für das Säuglingsschwimmen behält der Begriff Schwimmen in Abgrenzung zum Baden seine volle Berechtigung bei. Auch wenn die Säuglinge sich noch nicht zielgerichtet und ausdauernd im Sinne des selbständigen Fortbewegens im Wasser bewegen, so ist doch die individuelle Leistung, das aktive Handeln und das aktive Fortbewegungsbemühen des Säuglings maßgeblich.
Die Eltern selbst nehmen aktiv teil, um den Säugling mit den Händen zu unterstützen und seinen Kopf oberhalb der Wasseroberfläche zum Atmen zu sichern. Der Begriff Eltern-Kinder-Gymnastik im Wasser beinhaltet dagegen einen Übungscharakter, welcher die spontanen Bewegungen des Säuglings und die gegenseitige Beeinflussung zwischen Elternteil und Kind weniger stark berücksichtigt.
Es ist gerade in diesem Alter wichtig, dass die Säuglinge eine sehr enge Beziehung zu ihren Eltern halten, daher ist der ständige Körperkontakt im Wasser sehr wichtig, da die Kinder mit dem Element Wasser, sich in den Mutterleib zurück versetzt fühlen.
Das Säuglingsschwimmen erfolgt nach einer fachlichen Anleitung in einem Eltern-Kind-Bewegungsprogramm (nach den Richtlinien des Deutschen Schwimmverbandes DSV) in stehtiefem und ungefähr 34 Grad (optimale Wassertemperatur) warmem Wasser, nach dem ganzheitlich in spielerischer Atmosphäre und in Gruppen unterrichtet wird.
Das mögliche Einstiegsalter beginnt, abhängig von den Fähigkeiten des Säuglings, seinen Kopf anhalten zu können, durchschnittlich ab der 12. Lebenswoche.

In den Säuglingskursstunden bekommen die Eltern mehrere Grifftechniken gezeigt, wie Sie ihre Kinder am sichersten halten und die Kinder an das Element Wasser gewöhnen. Es geht um die enge Bindung von Eltern und Kind. Leichte und einfache Spiele, die Eltern mit den Säuglingen machen und die unterschiedlichen Wahrnehmungen des Elementes Wasser.
Ab dem 8. Monat kann man die Kinder je nach Entwicklungsstand auch schon mehr Spiele und Übungen zur Wassergewöhnung machen lassen. In den Kursen wird zu Beginn und Ende gesungen, so dass die Kinder schnell den Ablauf der Stunde kennen.


Kleinkinderschwimmen
Vom Säuglings- zum Kleinkinderschwimmen

Das Kleinkinderschwimmen intensiviert ganz bewusst die Eltern-Kind-Beziehung (wie beim Säuglingsschwimmen). Aus dem strampelnden Säugling kann nun ein anhängliches, wie auch um Selbstbestimmung kämpfendes Kleinkind werden, das andere Vorstellungen als die Eltern im Wasser hat. Mit den Eltern gemeinsam spielen und planschen zu können, bedeutet für das Kind eine Aktivität, die es genießt. Wasserspritzer und Wellen werden im Zuge der Wassergewöhnung zur Freude und nicht zum Schrecken. Ins Wasser zu springen und unterzutauchen zum Lieblingsspiel, weil es die vertrauten elterlichen Arme behüten. Die Unterrichtsinhalte sind ganzheitlich ausgelegt, fördern gleichmäßig die motorischen wie geistigen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten. Mit dem Kleinkinderschwimmen kann eine gute Basis gelegt werden, Selbstvertrauen im Wasser zu gewinnen. Ein gesunder Prozess, der sich später im Eigeninteresse des Kindes (Gesundheit und Sport) bei der Wasserbewältigung und dem Schwimmen fortsetzen kann.

Das Kleinkinderschwimmen soll den Eltern die Chance geben, sich mit den Kindern zusammen im Wasser frei zu bewegen, denn in diesem Alter, in dem sich die Kinder noch nicht ganz frei und selbständig an Land bewegen können, bietet das Element Wasser diese Bewegungsfreiheit. Daher ist es auch sehr wichtig, dass man in diesen Kursen der Wassergewöhnung ohne Schwimmhilfen arbeitet, die Kinder sollen mit ihren Eltern das Wasser entdecken (dazu werden ihnen viele Spiel- und Spaß-Materialien zur Verfügung gestellt).

Die Kinder sollen sich in diesen Kursen spielerisch ans Wasser gewöhnen (Wassergewöhnung). Gerade für anschließende Schwimmkurse (Wasserbewältigung und Schwimmen lernen) ist dies sehr hilfreich, da die Kinder keine Angst vor dem Wasser haben und ihre Schwimmübungen besser umsetzen können.

Voraussetzungen beim Kind
Alle Kinder ab dem 6. Lebensmonat können teilnehmen, wenn sie keine Infekte haben und die Nasenatmung nicht behindert ist. Das Kind sollte altersgemäß entwickelt sein; Schluck-, Husten- und Niesreflex müssen vorhanden sein; das Kind sollte den Kopf heben und halten können.

Voraussetzungen bei den Eltern
Eltern, die ihr Kind zum SKS begleiten, sollten sich sicher im brusttiefen Wasser bewegen können. Selbst schwimmen zu können ist keine Grundnotwendigkeit, hilft aber sehr, denn eventuelle Unsicherheit wird sich auf das Kind übertragen, was den Zielen des SKS entgegenläuft.

Das Kind darf nicht ins Wasser wenn es
- Entzündungen in Ohren oder Augen,
- Durchfall,
- Pilzerkrankungen,
- ansteckende Krankheiten und
- Fieber hat oder
- gerade geimpft wurde.

Achten Sie auf die Signale Ihres Kindes während der Kursstunde! Wenn es beginnt, sich unwohl zu fühlen, ist es Zeit, das Wasser zu verlassen. Bei den kleinen Säuglingen kann das auch schon nach 10-15 Minuten der Fall sein, bei größeren ist es wahrscheinlich eher schwieriger, sie am Ende zum Verlassen des Wassers zu bewegen.

In den Kursen gilt der eiserne Grundsatz: es darf alles mitgemacht werden, aber es muss nicht!

 
Kontakt:
Schwimmverein 09 e.V. Völklingen
Jörg Michael Fuchs (Cheftrainer und Kursleiter SKS) - 0179-2234124

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